LRS oder Legasthenie

Viele Grundschüler haben große Probleme bei der Rechtschreibung oder beim Lesen und Rechnen. Alles Üben nützt meistens nichts, die Schulnoten bleiben schlecht. Häufig bestimmen diese Schwierigkeiten die gesamte Schulzeit und setzen sich bis ins Erwachsenenalter fort. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, LRS oder Legasthenie sind zwei davon. Eine LRS, also Lese-Rechtschreibschwäche ist eine erworbene Schwäche, häufig ausgelöst durch äußere Umstände, wie durch das Gefühl der Überforderung, eine außergewöhnliche Belastungs – Drucksituation (Schul- oder Lehrerwechsel, tiefgreifende familiäre Veränderungen, Scheidung, Krankheit). Meist verschwinden die Symptome sobald die äußere Situation sich wieder normalisiert und der versäumte Schulstoff aufgeholt wurde.

Legasthenie ist weder intelligenzabhängig, noch ist es eine Minderbegabung und es ist auch keine Krankheit: Legasthenie ist eine Sache der Wahrnehmung. Bei den Betroffenen sind optische, akustische und räumliche Wahrnehmung differenziert. Die andere Art von Wahrnehmungen ist dafür verantwortlich, dass der Umgang mit Symbolen, also mit Buchstaben und Zahlen sehr erschwert wird. Der/die davon Betroffene ist deshalb zeitweise unaufmerksam, das wiederum zieht Wahrnehmungsfehler beim Schreiben und Rechnen nach sich, auch das Lesen ist deutlich schwieriger. Diese Basis- Kulturtechniken ziehen sich durch den gesamten Unterrichtsstoff und beeinträchtigen alle Schulfächer.

30 Fragen zur Legasthenie

Um den Förderbedarf individuell abzustimmen, steht zu Beginn immer eine Diagnose, um festzustellen, ob der/die Betroffene differenzierte Sinneswahrnehmungen hat. Das Training wird gezielt darauf abgestimmt, da eine Legasthenie immer indiviuell ausgeprägt ist.

Legasthenietraining findet nur im Einzelunterricht oder in einer Kleinstgruppe (max. 2 Kinder) statt.

Mehr Infos zum Training unter A-F-S Methode